Eine Investition ins Tierwohl unserer Kühe

Unser Stall kommt in die Jahre. Mittlerweile ist er 28 Jahre in Betrieb. Nach sorgfältiger Abklärung beantragen wir eine Sonderbewilligung beim Veterinäramt um die Boxenbügel auszuwechseln durch solche, die unseren Tieren das Aufstehen viel besser ermöglichen und mehr Raum bieten. Ziemlich stressig die zwei Tage mit tatkräftiger Unterstützung von Ulf, einem erfahrenen Monteur der Firma Krieger.  Wir verlieren zwei Boxen um den Kühen mehr Platz zu geben und müssen für die neuen Masse zwei Dachstützen auswechseln. 


Buckstrasse 13 ist fertig saniert

Fast vier Jahre hat die Renovation der 150 jährigen Liegenschaft gedauert. Macht viel Arbeit, aber auch  viel Freude, aus etwas Altem Neues zu schaffen, mit viel Respekt auf die Leistung früherer Generationen. 


Moscht müends eim gäh, gell?

Das Äpfelauflesen mit Kindergarten und erster Klasse ist eine liebgewordene Tradition, die auch diesen Herbst stattfindet. So viele kleine, fleissige Hände lesen in einer Stunde über 900 kg Äpfel auf. An diesem Anlass begegnen sich die Kinder des Kindergartens und der ersten Klasse. Der Most wird im Laufe des Jahres die Pausen versüssen. 


Soja und Zuckerrüben

Soja und Zuckerrüben sind die Kulturen, die Ende September geerntet werden. Beide liefern in diesem Jahr Rekorderträge. Erstmals knacken wir bei der Soja die 40kg Marke (pro Are). Die Zuckerrüben haben sich nach der Trockenheit sehr gut erholt und liefern mit 900 kg pro Are ebenfalls die Bestmarke seit unserer Umstellung auf Bio. Offensichtlich hat die Witterung in diesem Jahr beiden Kulturen sehr gefallen. 


Die Terrasse ist fertig!

Viel Holz haben wir in den letzten Wochen zugeschnitten, gehobelt und verbaut, so dass wir diesen Zvieri reichlich verdient haben. 

Die Roste der Terrasse fertigen wir mit Eichenholz aus unserem Wald, die Treppe aus Lärche, die auch bei uns im Rodenberg gewachsen ist. Beide Hölzer sind witterungsbeständig und eignen sich für den Einsatz beim Terrassenbau.


Flurumgang Biozuckerrüben

1. September. Der Flurgang ist ein beliebter Treffpunkt der Pflanzer von Biozuckerrüben. Anbausicherheit, Kostenstruktur und die richtige Sortenwahl geben reichlich Diskussionsstoff. Bei den gesäten Rüben ist nach wie vor der Handarbeitsaufwand die grösste Herausforderung, bei den gesetzten muss das Potential zum Kosten senken ausgelotet werden. Bezüglich Anbausicherheit haben die gesetzten aber definitiv die Nase vorn. In drei Wochen werden wir ernten und sind sehr gespannt, wie gross der Ertragsvorsprung der gesetzten Rüben sein wird. Zum Sortenversuch: wir haben den Eindruck, dass die enorme Jugendentwicklung und akzeptable Cercotoleranz von Novalina schwer zu schlagen ist. 


Landschaftsmaler

Jede Kultur ist auf ihre Weise besonders, so viele verschiedene Grüntöne und Blütenfarben. Hast Du gewusst, dass auf 1 ha Soja 54 Millionen Blüten bestäubt werden müssen? Und dass sie tatsächlich  bestäubt werden? Unglaublich viele verschiedene Insekten besorgen das, Bienen, Hummeln, aber auch viele andere kleinere Insekten. 


Dreamteam Sommer 22

 

Mit diesem echt coolen Team haben wir die vielen Kartoffeln und Zwiebeln gegraben, Weizen und Dinkel geerntet und alles wieder angesät. Es fehlt nur Matthias, der seine Lehre Ende Juli abgeschlossen hat und bereits eine neue Stelle angetreten hat. 

Das gemeinsame Arbeiten und die kleinen Erfolge feiern ist etwas, das uns dieses Jahr besonders berührt und dankbar stimmt.  

Dieser Sommer ist geprägt von bestem Erntewetter und sehr guten Qualitäten des Getreides, Kartoffeln, Zwiebeln, Rüebli, Erbsen und nächste Woche hoffentlich auch die Bohnen. Es ist trocken, aber unsere Region war mit einigen Regenperioden gesegnet, oft gerade noch zur rechten Zeit. 


Ernte des Kartoffelversuches

Heute, am 4. August graben wir die Kartoffelproben des Rizoctonia-Versuches. 76 Proben à 15Meter. Die Proben werden durch Till gewogen, daraus je eine kleinere Proben gezogen, die in der Forschungsanstalt gewaschen und bonitiert werden. Sehr speziell ist der Vollernter, den Tobias auf dem Autoanhänger mitbringt. Samro Junior, das erste Modell der legendären Schweizer Marke aus den 60er Jahren.


Ferienspass

 

Zum alljährlichen Ferienspass-Anlass gehört eine Rundreise mit den Kindern über die Felder. Fast alles kann man essen und wird deshalb degustiert:  Zuckerrüben, Mais, Soja, Sonnenblumen, Hirse, Randen Rüebli und Äpfel.  Sehr beliebt ist diesmal die Rande von Nachbars Feld ;). 

Anschliessend graben wir Härdöpfel, von denen jedes Kind einen Sack nach Hause nehmen wird.


Robin baut eine Terrasse

Engagiert nimmt Robin die dritte Terrasse, die wir in den letzten 10 Jahren bauen, in Angriff. Stahl ist extrem teuer, weshalb die richtige Dimensionierung sehr wichtig ist. Gemeinsam entscheiden wir, gegen Süden auf ein Geländer zu verzichten und stattdessen Treppenstufen zu bauen. So kann die Familie, die dereinst das umgebaute Bauernhaus beleben wird, ungehindert die Aussicht ins Grüne geniessen. 


Ein Dorf unter unserem Feld?

Unser Feld am Rhein birgt ein Geheimnis, das diesen Sommer gelüftet werden soll. Immer wenn das Frühjahr trocken ist, ist das Getreide an gewissen Stellen bis 20cm höher als nebenan. Von oben betrachtet lassen die kleinen Flecken im Feld ein kleines Dorf mit 20-30 Häusern erahnen. Das Amt für Archäologie wird mit verschiedenen Methoden nach der Ernte herausfinden, was es mit diesen speziellen, von Menschenhand geschaffenen Stellen auf sich hat. 


Zwischenbilanz Zuckerrübenversuch

Ende Juli interessiert uns, wie der Wettlauf der gesäten Rüben gegen die gesetzten aussieht. Dafür gräbt Francesca, unsere ETH-Praktikantin von beiden Verfahren je zwei Proben, wäscht und wägt sie. Das Resultat ist aussagekräftig. Als erstes fällt auf, dass die Rübenkörper sehr unterschiedlich sind. Die gesetzten Rüben machen keine Pfahlwurzel, sehen eher aus wie Sellerie. Heute, am 22.Juli beträgt der Vorsprung der gesetzten 10 Tonnen pro ha, 7.1 kg gegenüber 6.1 kg der gesäten. Den hohen Kosten des Setzens steht der wesentlich höhere Aufwand für Handjäten der gesäten gegenüber.


Künstler mit Hammer und Meissel

Yannik Lehmann baut fachmännisch und routiniert  die Sandsteinmauer. Ein weiteres Element aus einheimischem Material nimmt rasch Gestalt an. Im Einsatz ist zudem Micha und unser 60-jähriger Betonmischer. Die Mauer wird mit Splitbeton hinterlegt. Ein besondes gelungenes  Element ist das eingebaute Bänkli. 


Versuche des Fibl auf unserem Betrieb

Auch 2022 führt das Forschungsinstitut für biologischen Landbau Feldversuche auf unserem Betrieb durch. Bei den Kartoffeln suchen wir Mittel und Wege um die Rizoctonia, einen Pilz, der die Pflanzen schädigt und unansehnliche Pusteln auf den Kartoffeln bildet, einzudämmen. Zwei Bakterienpräparate und Qualitätskompost werden in einem aufwändigen Versuch auf ihre Wirkung getestet. 

Nachdem Helga sich im letzten Jahr gegen meinen Geräteträger durchgesetzt hat, vergleichen wir dieses Jahr Säen und Hacken mit dem Roboter gegenüber dem Setzen der Zuckerrüben. Setzen hat den Vorteil, dass wir  bereits 2 Wochen nach der Pflanzung vorsichtig striegeln können, was bei den gesäten Rüben erst ab 2-4Blattstadium möglich ist.


Ein besonderer Augenblick

15. Februar: Diese Woche sinkt die Sonne so, dass unser Hof während einigen Minuten golden ausgeleuchtet wird, während die Felder links und rechts bereits im Schatten sind. Ein berührender Moment, so etwas wie ein kräftiger Händedruck. Pack es an und bestelle Deine Felder, damit wieder Essen für unsere Bevölkerung heranwächst! 


Nächste Etappe Baustelle

Marcel ist zurück aus Amerika und unterstützt uns auf unserer mehrjährigen Baustelle. Heute versetzen wir die Kellertreppe.